Budapest Urlaub 2017

Reisebericht vom Urlaub 2017 in Budapest

Montag 04.09.2017

Am Flughafen Budapest Liszt Ferenc angekommen, ging es mit der Bahn bis zu Station Ferenciek tere ins Zentrum. Dann schlenderten wir vorbei am Hard Rock Cafe zur nächsten Metro Station und fuhren bis zum Oktogon. Unser Gepäck brachten wir ins Rusty & Bar Apartment um die Ecke, um kurz darauf im TGI Fridays etwas zu essen. Gestärkt und bei bestem Wetter liefen wir zum WestEnd City Center, das direkt am Hauptbahnhof liegt, welcher ebenfalls einen Besuch wert ist. Von hier aus ging es zu der großen, mitten in der Donau liegenden, Margareteninsel. Dort findet man sehr großzügige Grünanlagen, wie den japanischen Garten, in dem sich Teiche mit Schildkröten befinden, die Ruinen einer Klosteranlage, einen alten Wasserturm, den Rosengarten, sowie einen Tierpark und den großen Brunnen, die Margaret Island Fountain.

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Zu jeder vollen Stunde erheben sich die gigantischen Fontänen unter musikalischer Begleitung bis zu 25m in die Luft. Das Ganze wird abends mit einer Laserprojektion erweitert und ist wirklich sehenswert.
Dann ging es an der Donau entlang, um Fotos des auf der anderen Seite liegenden Parlamentgebäudes zu machen. Anschließend fuhren wir mit der Bahn zurück gen Norden, um nach einem Umstieg mit der Bahn 2 zur Burg Vajdahunyad zu gelangen. Diese befindet sich im Zentrum des Budapester Stadtwäldchens und ist nur über die 4 Brücken zu erreichen. Nach einer kurzen Rast in einem Open Air Cafe im Park, ging es vorbei an der President George Washington Statue, dem Denkmal der 1956er Revolution und dem Timewheel zur U-Bahn 1, Budapests erster und somit ältester U-Bahnlinie. Am Oktogon ausgestiegen, gingen wir zu einem SPAR und kauften ein paar Dinge ein, die wir anschließend mit in unser Apartment nahmen.

Dienstag 05.09.2017

Nach einem kurzen Snack starteten wir zur St.-Stephans-Basilika, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat. Unweit davon gibt es einen kleinen Markt am Riesenrad, dann ging es vorbei an der Synagoge der Dohánystraße, dessen Fassade und Springbrunnenskulptur wir nur von außen besichtigten, hin zur großen Markthalle. Dort stärkten wir uns mit einem frisch gepressten Saft und typisch einheimischen Lángos. Unmittelbar neben der Halle befindet sich die berühmte Freiheitsbrücke, ebenfalls nah dem Parlamentsgebäude. Auf der anderen Flussseite ging es den Berg hinauf zur Citadelle, von wo aus man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt hat. Dort befindet sich auch die Liberty Statue. Wir verharrten dort bei einem kühlen Getränk und einem ausgiebigen Regenschauer bis zum Sonnenuntergang um ein paar wunderschöne Fotos zu machen und einen unvergesslichen Ausblick zu genießen. So heiß wie es am Tage war, so kühl wurde es nach Sonnenuntergang. Also runter vom Berg, über die Brücke zum Parlamentsgebäude. Dort in den Bus und zur Margareteninsel, wo wir uns die Lasershow am Brunnen anschauten.
Danach ging es zur Anker’t Ruin Bar, eine der bekannteren Locations des Budapester Nachtlebens, welche leider inzwischen dauerhaft geschlossen wurde. In einem großen Hinterhof chillten wir gemütlich mit ein paar Getränken, bevor es wieder zurück ins Apartment ging.

Mittwoch 06.09.2017

Den Tag starteten wir mit einem ausgiebigem Frühstück im STIKA Budapest, bevor es zum Relaxen ins Széchenyi-Heilbad ging. In diesem befinden sich mehrere Becken, die aus Thermalquellen direkt gespeist werden. Selbst an kalten Tagen kann man hier entspannen und das warme Wasser genießen.
Erholt machten wir uns auf den Weg zum Café New York, dem, nach eigener Aussage, allerschönsten Cafe der Welt. Prunkvoll in mitten der City mit beeindruckenden Marmorsäulen, Stuckarbeiten, Deckenmalerei und sehr viel Gold und Glas, tranken wir einen Kaffee in dieser einzigartigen Atmosphäre. Etwas weniger pompös war unser nächster Halt im Grandio Party Hostel, in dessen Hinterhof man sich gemütlich mit einem Getränk niederlassen konnte. Nur einen Block entfernt befand sich die Street Food Karavane, wo wir Gulasch im Brot, einen der besten Baumstriezel und mit Stickstoff gefrostetes Eis genossen, bevor es satt und zufrieden wieder in unser Apartment ging.

Donnerstag 07.09.2017

Heute hatten wir uns viel vorgenommen und stärkten uns nahe der Donau im Briós Cafe. Dann ging auf der anderen Flussseite, vorbei am 0km Stein, mit der Burberg Standseilbahn hinauf. Dort befindet sich Europas größte Vogelstatue mit 15m Spannweite, die Turul Statue. Unweit dessen steht der Matthias-Brunnen, welcher eine königliche Jagdszene zeigt. Dahinter befindet sich ein großer Platz, umgeben von einem Museum, der Nationalgalerie und der Nationalbibliothek. Ein Stück weiter den Berg hinauf gingen wir ins Labyrinth von Buda Castle, einem unterirdischen Tunnelsystem, teils in völliger Dunkelheit, mit Ausstellungsstücken. Dann kamen wir in den Castle District, wo weitere imposante Statuen über der Stadt prunkten. Die Fischerbastei ist eine zinnenbewehrte Festung, von der aus man einen schönen Blick über Budapest hat. Einen Rundumblick bietet auch der Turm der Matthiaskirche am südlichen Ende des Districts. Im Norden steht der Mary Magdalena Turm, welchen wir nur umkreisten um uns dann im Cafe Ruszwurm ein Stück Kuchen zu gönnen.
Auf der Bergrückseite ging es runter zum Felsenkrankenhaus-Atombunker-Museum. Allerdings betrachteten wir es nur von außen und gingen, vorbei an der Mihály Babits Statue, zu einem DM in der Nähe. Dann ging es von der Déli Pályaudvar – Metro Station hinauf zum Király-Bad, auch Königsbad genannt, dem ältesten Thermalbad in Budapest. Leider ist es seit 2020 geschlossen. Anschließend ging es zur Kettenbrücke bei Nacht, um ein paar schöne Fotos davon und dem Parlamentsgebäude zu knipsen. Dann fuhren wir mit der Bahn zum Oktogon und wieder ins Apartment.

Freitag 08.09.2017

Am letzten Tag ließen wir unser Gepäck im Lion’s Locker und stärkten uns mit Bagel und Wrap im Breakfast Café-KicsiZso. Nun hieß es: Auf ins Parlamentsgebäude! Denn man konnte es auch von innen besichtigen. Also Tickets sowie kurz in der Markthalle einen frisch gepressten Saft geholt und dann pünktlich zur Führung ins Parlament. Dort gab es viele interessante Infos über die die große Treppe mit 96 Stufen, den Domsaal, wo die ungarische heilige Krone aufbewahrt wird, die Lounge und die Peerskammer, wo jetzt noch Konferenzen und Sitzungen abgehalten werden. Am Ende gab es noch eine Ausstellungshalle, in welcher Statuen, Bilder über die Entstehung und Veränderung des Gebäudes und ein Miniaturmodell ausgestellt wurden.
Im Anschluss besichtigten wir die wunderschöne Ungarische Staatsoper, das größte Opernhaus Ungarns, mitten in der Stadt. Auch hier wurde nicht gespart. Neben Teppichen und Deckenmalerei, war hier sogar die Tapete etwas besonderes. Der Opernsaal schimmerte in Gold und Samt und war, ebenso wie die Aufgänge und Logen, sehr beeindruckend.
Nach diesen vielen Informationen fuhren wir zum Heldenplatz und genossen das Treiben auf selbigen. Zurück ging es in die Nähe der Oper, zum Cafe Művész, wo wir uns noch ein leckeres Stück Torte gönnten, bevor wir mit unserem Gepäck in die Bahn stiegen und zum Flughafen fuhren.

Alles in allem eine sehr große, vielseitige und interessante Stadt, die viel zu bieten hat, und die wir bestimmt nicht zum letzten Mal besucht haben!